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Ein praktischer Leitfaden für Frankfurter, die lokale Spezialitäten entdecken möchten
Bewohnerinnen und Bewohner können die etablierten Spezialitäten der Stadt probieren, darunter Grüne Soße, Apfelwein, Handkäs' mit Musik und Frankfurter Würstchen, zum Beispiel in der Kleinmarkthalle.
Wie wir berichtet haben

Frankfurterinnen und Frankfurter, die die lokale Küche erkunden möchten, finden einen guten Einstieg in den gewachsenen kulinarischen Traditionen der Stadt, die sich um einige wenige altbewährte Spezialitäten drehen. Die Grüne Soße, eine kalte Kräutersoße aus sieben frischen Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch und Borretsch, gilt als das kulinarische Aushängeschild Frankfurts und erfreut sich besonders im Frühling und Frühsommer großer Beliebtheit. Der Apfelwein, auch Ebbelwei genannt, ist das inoffizielle Stadtgetränk: Pro Kopf werden jährlich knapp zwölf Liter konsumiert. Der Handkäs' mit Musik, ein marinierter Sauermilchkäse mit Zwiebeln und Essig, geht auf das Jahr 1813 zurück und zählt zu den Grundpfeilern der hessischen Küche. Die Frankfurter Würstchen schließlich, schlanke Rauchwürste aus Schweinefleisch, die nur dann diesen Namen tragen dürfen, wenn sie in Frankfurt oder der umliegenden Region hergestellt wurden, blicken auf eine über 700-jährige Geschichte zurück.
Grüne Soße und Apfelwein
Wer diese Spezialitäten in den Alltag integrieren möchte, kann die Grüne Soße in den wärmeren Monaten, wenn die Kräuter frisch sind, zu Kartoffeln oder anderen einfachen Gerichten reichen. Der Apfelwein eignet sich unkompliziert für gesellige Runden zu Hause oder in der Gastronomie und spiegelt seinen Status als das klassische Getränk der Stadt wider.
Handkäs' mit Musik und Frankfurter Würstchen
Der Handkäs' mit Musik bietet einen traditionellen Käsegang, der auf eine mehr als zweihundertjährige Geschichte zurückblickt und bis heute fester Bestandteil der regionalen Küche ist. Frankfurter Würstchen sind eine geräucherte Schweinswurst, die Frankfurterinnen und Frankfurter vor allem für ihre strengen Herkunftsanforderungen und ihre jahrhundertelange Präsenz in der lokalen Küche schätzen.
Die Kleinmarkthalle als Ausgangspunkt
Die Kleinmarkthalle, der rund 60 Jahre alte Spezialitätenmarkt, der nach dem Zweiten Weltkrieg neu aufgebaut wurde, bietet regionale Käsesorten, Wurstwaren, Backwaren und Gemüse. Wer die genannten Spezialitäten, als Zutaten oder in fertiger Form, an einem Ort finden möchte, ist hier genau richtig und hat einen idealen Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
All diese Produkte stehen auf dem Boden gewachsener lokaler Traditionen und sind keine Erscheinung der jüngeren Zeit. Die Kleinmarkthalle erfüllt ihre Rolle als Lebensmittelquelle durch ihr beständiges Angebot eben dieser regionalen Erzeugnisse. Bei weiteren Besuchen können Interessierte denselben Ansatz verfolgen und sich wieder auf die bereits bekannten Kernspezialitäten konzentrieren.
Wer tiefer einsteigen möchte, bleibt dabei denselben Klassikern treu, ohne dass neue Veranstaltungen oder aktuelle Entwicklungen nötig wären. Die Kleinmarkthalle oder ähnliche Anlaufstellen laden dazu ein, Zutaten für Grüne Soße, Apfelwein, Handkäs' mit Musik und Frankfurter Würstchen je nach Verfügbarkeit immer wieder neu einzukaufen.