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Frankfurter Polizei warnt Autofahrer vor Verkehrsbehinderungen durch CSD und Pro-Palästina-Demo am Samstag
Kurzfristige Sperrungen im Stadtzentrum erwartet, da zwei Großveranstaltungen an diesem Wochenende zusammenfallen.
Wie wir berichtet haben

Die Frankfurter Polizei hat am Freitag Autofahrerinnen und Autofahrer ausdrücklich davor gewarnt, am Samstag wegen gleichzeitig stattfindender Veranstaltungen in der Innenstadt mehr Fahrzeit einzuplanen.
Der Christopher Street Day zieht jedes Jahr Tausende von Menschen entlang zentraler Routen an, und kurz darauf ist eine separate Pro-Palästina-Demonstration geplant. Die Polizei kündigt an, dass beide Veranstaltungen zu rollierenden Straßensperrungen führen werden, die sich kurzfristig ändern können und sowohl Pendlerinnen und Pendler als auch Besucherinnen und Besucher betreffen.
Warum das zeitliche Zusammentreffen Anlass zur Sorge gibt
Städtische Behörden weisen darauf hin, dass Frankfurts dicht bebautes Zentrum am Wochenende bereits durch den Verkehr vom Flughafen und den Messebetrieb stark belastet ist. Zwei große Aufzüge in rascher Folge erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich Staus über die üblichen Demonstrationsbereiche hinaus ausbreiten. Geschäfte entlang der Strecken wurden darüber informiert, dass sie den ganzen Tag über mit Zugangsbeschränkungen rechnen müssen.
Die Polizeimitteilung, die auf fr.de veröffentlicht wurde, betont, dass Rettungsdienste weiterhin jede Adresse erreichen können, die normale Fahrtzeit in den betroffenen Gebieten jedoch doppelt so lang werden könnte. Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, vor der Abfahrt die städtischen Verkehrs-Apps auf aktuelle Meldungen zu prüfen.
Gericht gibt Redner für Pro-Palästina-Veranstaltung frei
In einem damit zusammenhängenden Vorgang hat das Verwaltungsgericht Frankfurt ein Redeverbot gegen einen Teilnehmer aufgehoben, der bei der Pro-Palästina-Kundgebung sprechen soll. Die Richterinnen und Richter entschieden, dass die Unschuldsvermutung gelten muss, solange keine Vorwürfe bewiesen sind, und erlaubten dem Redner damit, wie geplant ans Mikrofon zu treten.
Die Entscheidung beseitigt eine weitere Unsicherheit für die Veranstalter, die ihr Programm bereits auf mögliche Einschränkungen hin angepasst hatten. Die Polizeipräsenz bei der Veranstaltung dürfte weiterhin deutlich sichtbar sein, wie es bei früheren Demonstrationen in der Innenstadt der Fall war.
Allen, die am Samstag nach Frankfurt fahren möchten, wird empfohlen, soweit möglich öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen und offizielle Kanäle auf kurzfristige Streckenänderungen zu beobachten.